Der Tagesgeldsektor ist weiterhin von Zinssenkungen geprägt. Das wird auch im Februar deutlich, sehr zum Leidwesen der Anleger. Citibank und Wüstenrot haben bereits zum Rotstift gegriffen. Mit der Volkswagen Bank und der Postbank nehmen jetzt zwei weitere Banken Korrekturen nach unten vor.
Bei der Volkswagen Bank sinkt die Verzinsung für das Guthaben auf dem Plus Konto ab morgen, 5. Februar 2010, von 1,60 auf 1,50 Prozent im Jahr. Damit rutscht das Tagesgeldkonto der Volkswagen Bank in unserem Vergleich zwar etwas nach unten, ist dank der monatlichen Zinsgutschrift aber immer noch ein renditestarkes Angebot, weil der Zinseszinseffekt optimal ausgenutzt werden kann. Tagesgeldtypisch gibt es keine Mindesteinlage und kann jederzeit auf das Ersparte zurückgegriffen werden.
Die Postbank SparCard 3000 - kein reines Tagesgeldkonto, sondern eher ein modernes Sparbuch - ist ebenfalls vom Abwärtstrend betroffen und wird von morgen an nicht mehr mit 2,00 Prozent p.a., sondern nur noch mit 1,80 Prozent im Jahr vertrieben. Ansonsten bleibt das Tagesgeld der Postbank unverändert: Vom Guthaben können weiterhin bis zu 2.000 Euro monatlich per Karte an allen Automaten des Unternehmens abgehoben werden. Das spart Kunden den Umweg über ein Referenzkonto und damit viel Zeit. Die Zinsen werden bei der Postbank SparCard 3000 jährlich gutgeschrieben und gelten bereits ab dem ersten Euro.
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